Rating & Basel II
Um Bankpleiten aufgrund von
ausgefallenen Kreditrückzahlungen und Insolvenzen der Bankkunden zu
vermeiden, wurde 1988 durch die Bankaufsichtsbehörde in Basel bestimmt, dass
die Kreditinstitute 8% der ausgegebenen Kredite durch Eigenkapital absichern
müssen.
Ergebnis: Basel I
Nachteil dieser pauschalen
Betrachtungsweise, "gute" und "schlechte" Schuldner wurden gleich behandelt.
Bei weniger zahlungsfähigen Schuldnern wurden als Konsequenz die höheren
Ausfallrisiken nicht berücksichtigt.
Seit Mitte 1999 wird eine Reform angestrebt: Kredite an "gute" Schuldner
sollen mit weniger Eigenkapital abgesichert werden als Kredite an
"schlechte" Schuldner.
Ergebnis: Basel II
Die Umsetzung von Basel II
erfolgt voraussichtlich bis Ende 2006.
Die Banken klassifizieren oder
"raten" bereits jetzt schon ihre Kreditnehmer, um später aussagefähige
Vergleichszahlen zu haben, ihre Rating - Systeme prüfen und verbessern zu
können. Die Einklassifizierung der Bankkunden erfolgt in Risikogruppen nach
einer Skala, die dem Rating bei Wertpapieren entspricht. Bankkunden mit
einem schlechten "Rating" werden in Konsequenz zukünftig höhere Zinsen für
Kredite zahlen müssen, ggf. sind Kredite nur sehr schwer oder gar nicht zu
bekommen.
Die Ratingnote basiert zu ca. 60%
auf den Ergebnissen der eingereichten Jahresabschlüsse,
betriebswirtschaftlichen Auswertungen und Unternehmenspläne. Diese Zahlen
werden im Rahmen der steuer- und handelsrechtlichen Vorschriften erstellt
(Harte Faktoren).
Die restlichen 40% der Bewertung
greifen auf sog. "Weiche Faktoren" zurück, die durch Einhaltung von hohen
Qualitätsstandards und effektives Zeitmanagement positiv beeinflusst werden
können.
Gute Ratingnoten spiegeln sich
für Sie in verbesserten Zinskonditionen wieder.
Mein Beratungsangebot für Sie
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Erstellung der erforderlichen
Jahresabschlussunterlagen, siehe unter
Bilanzen & Steuern (Harte
Faktoren)
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Gewährleistung von Qualität
und zeitnahe Einreichung des
Jahresabschlusses
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Gewährleistung von Qualität
und zeitnahe Einreichung der betriebswirtschaftlichen Auswertung (BWA)
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Erstellung von
Unternehmensplänen (Rentabilitäts-, Liquiditäts-, Investitionspläne),
Konzepten und Analysen
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Betriebswirtschaftliche Beratung
bei Unternehmensführung und Nachfolgeregelung

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